Informationen zum Datenschutz
Nachfolgend informieren wir Sie gem. Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Weiterverarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten in unserer Kanzlei.
Wer ist verantwortlich, an wen können Sie sich wenden?
Verantwortlicher für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sind in Rechtsanwaltsangelegenheiten die in Sozietät miteinander verbundenen Rechtsanwälte Henning Karow und Andreas Plötzky, mit Amtssitz in Buxtehude. Der Notar Andreas Plötzky ist für seine notarielle Amtstätigkeit alleiniger Verantwortlicher im Sinne der datenschutzrechtlichen Vorschriften. Sie können sich für alle Datenschutzanfragen an uns oder an den Datenschutzbeauftragten, Frank Gerlinger, wenden, und zwar wie folgt:
Verantwortlicher Datenschutzbeauftragter
Frank Gerlinger
GELO CONSULTING Frank Gerlinger
Wendlohstraße 191
22459 Hamburg
T: +49 177 851 7070
M: info@gelo.com
Welche Daten werden verarbeitet und woher kommen die Daten?
Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen selbst oder dem von Ihnen beauftragten Dritten (z. B. Rechtsanwalt, Steuerberater, Makler, Kreditinstitut) erhalten, wie z. B. Daten zur Person, z. B. Vor- und Zuname, Geburtsdatum und Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Familienstand, im Einzelfall Ihre Geburtenregisternummer; Daten zur Kontaktaufnahme, wie z. B. postalische Anschrift, Telefon- und Telefaxnummern, E-Mail-Adresse; bei Grundstückskaufverträgen Ihre steuerliche Identifikations-Nummer; in bestimmten Fällen, z. B. bei Eheverträgen, Testamenten, Erbverträgen oder Adoptionen, auch Daten zu Ihrer familiären Situation und zu Ihren Vermögenswerten sowie ggf. Angaben zu Ihrer Gesundheit oder andere sensible Daten, z. B. weil diese zur Dokumentation Ihrer Geschäftsfähigkeit dienen; in bestimmten Fällen auch Daten aus Ihren Rechtsbeziehungen mit Dritten wie z. B. Aktenzeichen oder Darlehens- oder Kontonummern bei Kreditinstituten; im Anwaltsbereich verarbeiten wir Stammdaten, Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Buchungsdaten, Forderungsdaten, Vermögenswertdaten.
Außerdem verarbeiten wir Daten aus öffentlichen Registern, z. B. Grundbuch, Handels- und Vereinsregistern.
Für welche Zwecke und auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten verarbeitet?
Der Notar ist Träger eines öffentlichen Amtes. Die Amtstätigkeit als Notar erfolgt in Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse der Allgemeinheit an einer geordneten vorsorgenden Rechtspflege und damit im öffentlichen Interesse liegt, und in Ausübung öffentlicher Gewalt, Art. 6 Abs. 1 S. 1 Buchstabe e DSGVO.
Ihre Daten werden ausschließlich verarbeitet, um die von Ihnen und ggf. weiteren an einem Geschäft beteiligten Personen begehrte notarielle Tätigkeit entsprechend den Amtspflichten des Notars durchzuführen, also etwa zur Erstellung von Urkundsentwürfen, zur Beurkundung und dem Vollzug von Urkundsgeschäften oder zur Durchführung von Beratungen. Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten erfolgt daher immer nur aufgrund der für den Notar geltenden berufs- und verfahrensrechtlichen Bestimmungen, die sich im Wesentlichen aus der Bundesnotarordnung und dem Beurkundungsgesetz ergeben. Aus diesen Bestimmungen ergibt sich für den Notar zugleich auch die rechtliche Verpflichtung zur Verarbeitung der erforderlichen Daten (Art. 6 Abs. 1 S. 1 Buchstabe c DSGVO). Eine Nichtbereitstellung der von dem Notar bei Ihnen angeforderten Daten würde daher dazu führen, dass er die (weitere) Durchführung des Amtsgeschäfts ablehnen müsste.
Als Anwalt erfolgt die Datenverarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gem. Art. 6 Nr. 1 Buchstabe b DSGVO ausschließlich zum Zweck der Rechtsverfolgung im Rahmen des Mandats. Der von dem Rechtsanwalt verfolgte Zweck der Datenverarbeitung ist die Geltendmachung Ihrer Rechte und die Beitreibung Ihrer Forderungen. Die Verarbeitung Ihrer Daten ist für die Erfüllung des Vertrags erforderlich, da der Rechtsanwalt ansonsten das Mandat nicht ordnungsgemäß betreiben könnte und hierzu auch die Kommunikation gehört. Darüber hinaus ist die Datenverarbeitung nach Art. 6 Nr. 1 Buchstabe f DSGVO zur Wahrung der berechtigten Interessen des verantwortlichen Rechtsanwalts oder eines Dritten erforderlich. Die berechtigten Interessen bestehen in Zusammenhang mit der Geltendmachung und Beitreibung der Forderung und abschließenden Rechnungslegung.
An wen werden Daten weitergegeben?
Als Notar und auch als Rechtsanwalt unterliegen wir einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt auch für alle unsere Mitarbeiter und sonst von uns Beauftragten.
Ihre Daten dürfen daher nur weitergegeben werden, wenn und soweit dazu im Einzelfall eine Verpflichtung besteht, z. B. aufgrund von Mitteilungspflichten gegenüber der Finanzverwaltung, oder an öffentliche Register wie Grundbuchamt, Handels- oder Vereinsregister, Zentrales Testamentsregister, Vorsorgeregister, Gerichte wie Nachlass-, Betreuungs- oder Familiengericht oder Behörden. Im Rahmen der Standes- und Dienstaufsicht ist der Notar unter Umständen auch zur Erteilung von Auskünften an die Notarkammer oder seiner Dienstaufsichtsbehörde verpflichtet, die wiederum einer amtlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.
Werden Daten an Drittländer übermittelt?
Eine Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an Drittländer erfolgt nur auf besonderen Antrag von Ihnen oder wenn und soweit ein Urkundsbeteiligter in einem Drittland ansässig ist.
Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Ihre Daten werden nur im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten verarbeitet und gespeichert.
Für notarielle Unterlagen, die vom 01.01.1950 bis zum 31.12.2021 erstellt wurden, gelten für die Aufbewahrung folgende Aufbewahrungsfristen:
– Urkundenrolle, Erbvertragsverzeichnis, Namensverzeichnis zur Urkundenrolle und Urkundensammlung einschließlich der gesondert aufbewahrten Erbverträge (§ 18 Abs. 4 DONot): 100 Jahre;
– Verwahrungsbuch, Massenbuch, Namensverzeichnis zum Massenbuch, Anderkontenliste, Generalakten: 30 Jahre;
– Nebenakten: 7 Jahre; der Notar kann spätestens bei der letzten inhaltlichen Bearbeitung schriftlich eine längere Aufbewahrungsfrist bestimmen, z. B. bei Verfügungen von Todes wegen oder im Falle der Regressgefahr; die Bestimmung kann auch generell für einzelne Arbeiten von Rechtsgeschäften, wie z. B. für Verfügungen von Todes wegen, getroffen werden.
Seit dem 01.01.2022 ist die Aufbewahrungsfrist für die in der Urkundensammlung verwahrten Dokumente auf 30 Jahre verkürzt. Neu hinzugekommen ist die elektronische Urkundensammlung. Für die darin verwahrten Dokumente gilt eine Aufbewahrungsfrist von 100 Jahren. Dies gilt auch für die in der Sondersammlung verwahrten Dokumente.
Nach § 50 Abs. 1 BRAO gilt für den Rechtsanwalt für die Aufbewahrung seiner Handakten eine Aufbewahrungsfrist von 6 Jahren.
Nach Ablauf der Speicherfristen werden Ihre Daten gelöscht bzw. die Papierunterlagen vernichtet, sofern nicht nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 Buchstabe c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (aus Handelsgesetzbuch, Strafgesetzbuch, Geldwäschegesetz oder der Abgabenordnung) sowie berufsrechtlicher Vorschriften zum Zweck der Kollisionsprüfung die Verpflichtung zu einer längeren Speicherung besteht.
Welche Rechte haben Sie?
Sie haben das Recht:
– Auskunft darüber zu verlangen, ob wir personenbezogene Daten über Sie verarbeiten, wenn ja, zu welchen Zwecken wir die Daten verarbeiten und welche Kategorien von personenbezogenen Daten wir verarbeiten, an wen die Daten ggf. weitergeleitet wurden, wie lange die Daten ggf. gespeichert werden sollen und welche Rechte Ihnen zustehen;
– unzutreffende, Sie betreffende personenbezogene Daten, die bei uns gespeichert werden, berichtigen zu lassen. Ebenso haben Sie das Recht, einen bei uns gespeicherten, unvollständigen Datensatz von uns ergänzen zu lassen;
– Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zu verlangen, sofern ein gesetzlich vorgesehener Grund zur Löschung vorliegt (vgl. Art. 17 DSGVO) und die Verarbeitung Ihrer Daten nicht zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder aus anderen vorrangigen Gründen im Sinne der DSGVO geboten ist;
– von uns zu verlangen, dass wir Ihre Daten nur noch eingeschränkt, z. B. zur Geltendmachung von Rechtsansprüchen oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses, verarbeiten, während wir beispielsweise Ihren Anspruch auf Berichtigung oder Widerspruch prüfen, oder ggf. wenn wir Ihren Löschungsanspruch ablehnen (vgl. Art. 18 DSGVO);
– der Verarbeitung zu widersprechen, sofern diese erforderlich ist, damit die im öffentlichen Interesse liegenden Aufgaben durch den Notar wahrgenommen werden können oder das öffentliche Amt des Notars ausgeübt werden kann, wenn Gründe für den Widerspruch vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben (Art. 21 DSGVO);
– sich mit einer datenschutzrechtlichen Beschwerde an die Aufsichtsbehörden zu wenden. Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:
Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Denis Lehmkemper
Prinzenstraße 5
30159 Hannover
Telefon: + 40 (511) 1204500
Telefax: + 49 (511) 1204599
E-Mail: poststelle@lfdniedersachsen.de
Die Beschwerde kann unabhängig von der Zuständigkeit bei jeder Aufsichtsbehörde erhoben werden.
Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck von deren Verwendung
Beim Aufrufen unserer Website www.renokp.de werden durch den auf Ihrem Endgerät zum Einsatz kommenden Browser automatisch Informationen an den Server unserer Website gesendet. Diese Informationen werden temporär in einem sog. Logfile gespeichert. Folgende Informationen werden dabei ohne Ihr Zutun erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:
– IP-Adresse des anfragenden Rechners,
– Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
– Name und URL der abgerufenen Datei,
– Website, von der aus der Zugriff erfolgt (Referrer-URL),
– verwendeter Browser und ggf. das Betriebssystem Ihres Rechners sowie der Name Ihres Access-Providers.
Die genannten Daten werden durch uns zu folgenden Zwecken verarbeitet:
– Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Website,
– Gewährleistung einer komfortablen Nutzung unserer Website,
– Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
– zu weiteren administrativen Zwecken.
Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse folgt aus oben aufgelisteten Zwecken zur Datenerhebung. In keinem Fall verwenden wir die erhobenen Daten zu dem Zweck, Rückschlüsse auf Ihre Person zu ziehen.
Darüber hinaus setzen wir beim Besuch unserer Website Cookies ein. Nähere Erläuterungen dazu erhalten Sie unter „Cookies“ dieser Datenschutzerklärung.
Cookies
Wir setzen auf unserer Seite Cookies ein. Hierbei handelt es sich um kleine Dateien, die Ihr Browser automatisch erstellt und die auf Ihrem Endgerät (Laptop, Tablet, Smartphone o.ä.) gespeichert werden, wenn Sie unsere Seite besuchen. Cookies richten auf Ihrem Endgerät keinen Schaden an, enthalten keine Viren, Trojaner oder sonstige Schadsoftware.
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Die durch Cookies verarbeiteten Daten sind für die genannten Zwecke zur Wahrung unserer berechtigten Interessen sowie der Dritter nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO erforderlich.
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